Exzellenzinitiative
Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder steht für die Förderung von Spitzenforschung an deutschen Hochschulen. Der wissenschaftliche Standort Deutschland soll nachhaltig gestärkt und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden.
Im Rahmen der Exzellenzinitiative werden drei Modelle gefördert: Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte.
Graduiertenschulen fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs durch strukturierte Promotionsprogramme und Trainings. Optimale Promotionsbedingungen in einem exzellenten Forschungsumfeld werden geschaffen, um die jeweiligen Wissenschaftsstandorte in Deutschland und die Identifizierung der Nachwuchswissenschaftler mit diesen zu stärken.
Exzellenzcluster sind Zentren zur Spitzenforschung, welche international und interdisziplinär arbeiten. Sowohl universitäre Einrichtungen, als auch außeruniversitäre Forschungsstätten bilden ein gemeinsames Forschungszentrum zu einem Themengebiet.
Für Universitäten, die mindestens eine Graduiertenschule und ein Exzellenzcluster vorweisen können, bietet sich die Möglichkeit der Förderung von Zukunftskonzepten zum Ausbau universitärer Spitzenforschung. Maßnahmen, welche die Universität im internationalen Wettbewerb stärken, sind Gegenstand der Förderung.
In zwei Ausschreibungsrunden hatten deutsche Hochschulen die Gelegenheit Förderanträge einzureichen, welche von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat geprüft wurden. Die Förderentscheidungen fielen im Oktober 2006 und im Oktober 2007. 39 Graduiertenschulen, 37 Exzellenzcluster und 9 Zukunftskonzepte erhielten eine Bewilligung und werden über einen Zeitraum von 5 Jahren mit insgesamt 1,9 Milliarden Euro gefördert.
In der zweiten Ausschreibungsrunde wurde das Exzellenzcluster 259 „Smart Interfaces – Understanding and Designing Fluid Boundaries“ bewilligt, so dass im November 2007 das Center of Smart Interfaces (CSI) gegründet werden konnte.
Quellen:
Deutsche Forschungsgemeinschaft