Organisational Structure

Hintergrund und Struktur

Ein primäres Ziel der organisatorischen Struktur des Clusters ist die Etablierung eines internationalen Zentrums für interdisziplinäre Forschungen auf den Gebieten, die mit der Gestaltung und Anwendung von Grenzflächen zwischen Fluiden und Festkörpern in den Natur- und Ingenieurswissenschaften verknüpft sind. Das Cluster wird auch aktiv Wissenstransfer in die Industrie betreiben und als Brutstätte neuer Technologien fungieren, in denen Strömungsberandungen und komplexe Transportphänomene an solchen Phasengrenzen eine zentrale Rolle spielen. Erreicht werden diese Ziele im Rahmen des Center of Smart Interfaces als Forschungszentrum innerhalb der Universität, in der die Hauptantragssteller und die neuen Professoren zusammenarbeiten.

Beantragt wurde das Exzellenzcluster von 24 Wissenschaftlern aus fünf verschiedenen Fachbereichen der TU Darmstadt (Chemie, Materialwissenschaften, Mathematik, Maschinenbau, Physik) und drei externen Forschungseinrichtungen (Institut für Mikrotechnik Mainz, Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit zusammen mit dem Deutschen Kunststoffinstitut). Weiterhin wurden sechs neue Forschungsprofessuren sowie drei Nachwuchsgruppen besetzt:

Das in regelmäßigen Abständen in Zusammenarbeit mit dem Lenkungsausschuss aufgestellte Forschungsprogramm wird durch gemeinsam definierte und beantragte Projekte der beteiligten Professoren definiert und wird größtenteils durch die Doktoranden realisiert. Die Forschung wird durch ein ehrgeiziges wissenschaftliches Austauschprogramm ergänzt, durch welches internationalen Wissenschaftlern kurze und längerfristige Gastaufenthalte am Center ermöglicht werden. Eine begrenzte Anzahl an vergüteten Gastwissenschaftlerstellen (Fellows) wurde für leitende Wissenschaftler geschaffen, die bereit sind, für jeweils längere Aufenthalte in regelmäßigen Abständen am Center zu arbeiten.

Das Konzept Ergebnisse des Center of Smart Interfaces in Anwendungen zu transferieren setzt eine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Industriepartnern voraus. Kooperationsmöglichkeiten wie die Finanzierung von Doktoranden, gemeinsame Forschungsprojekte und Unterstützung bei Nachwuchsgruppen sind von den Industriepartnern gut angenommen worden.

Die Technische Universität Darmstadt unterstützt das Exzellenzcluster in vollem Maße und bietet als autonome Universität mit beschleunigten Einstellungsverfahren und flexiblen Vergütungsmöglichkeiten ein sehr gutes administratives Umfeld, um exzellente junge Wissenschaftler anzusprechen. Die Universität finanziert ein neues Gebäude für das Center of Smart Interfaces sowie ein Interimsgebäude für die Anfangsphase. Zusätzlich wurde der die langfristige Verstetigung der neuen Professuren innerhalb des TU Systems bewilligt und Unterstützung für zehn Doktoranden pro Jahr zugesagt.