Projekt Teil II

Plasma-Aerodynamikforschung am Windkanal

Dipl.-Ing. Katrin Barckmann
Dipl.-Ing. Katrin Barckmann

Für mein zweites Interview habe ich mich mit Dipl.-Ing. Katrin Barckmann vom so genannten „Windkanal“ getroffen. Hier arbeiten Wissenschaftler der Forschungsgruppe Widerstands- und Zirkulationskontrolle, ein Institut des CSI im Fachbereich Maschinenbau, das sich nicht auf dem Campusgelände der TU-Darmstadt befindet, sondern an der Windkanaleinrichtung in Griesheim.

Die Forscher haben einen interessanten Weg gefunden Strömungen zu beeinflussen, um damit später vielleicht einmal Kraftstoffverbrauch von Flugzeugen zu reduzieren oder den Auftrieb zu erhöhen. Wenn ein Flugzeug fliegt, kann es zum Beispiel passieren, dass der Luftstrom nicht entlang der Flügelform verläuft, sondern abreißt. Dadurch wird weniger Auftrieb und mehr Widerstand erzeugt, weswegen das Flugzeug mehr Kraftstoff verbrauchen würde. Damit geht viel Energie verloren. Jetzt gibt es aber eine spezielle Methode, die Wissenschaftler am Windkanal erforschen: Wenn man genug Spannung durch einen Plasma-Aktuator fließen lässt (mit einer Spannung von bis zu 30kV), entsteht an dessen Oberfläche ein lila leuchtendes Plasma, was man in der Fachsprache als Ionisierung bezeichnet.

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